(c) Davorin Mori
zählt zu den profiliertesten Vertretern der jüngeren slowenischen Dirigentengeneration. Im Herbst 2024 wurde er zum ständigen Gastdirigenten des Slowenischen Rundfunkorchesters ernannt.
Erste internationale Aufmerksamkeit erregte er 2016 beim Eröffnungsfestival der Salzburger Festspiele, wo er mit dem Philharmonia Chor Wien Karen Asatrians Jazzmesse Prayer Wheel zur Aufführung brachte.
Seither dirigierte Mori unter anderem das Wiener Radiosymphonieorchester, das Ungarische Nationale Symphonieorchester Szeged, das Kiewer Symphonieorchester, das Armenische Staatsorchester sowie die Camerata Sinfonica Austria, deren künstlerischer Leiter er ist. Von 2021 bis 2024 wirkte er als Assistent des Chordirektors Thomas Lang an der Wiener Staatsoper und war zudem als Gast-Chorleiter an der Oper Malmö tätig. Regelmäßig arbeitet er mit dem Symphonieorchester des RTV Slovenija, dem Orchester der Slowenischen Philharmonie sowie mit der Operngesellschaft Pro Arte Vienna zusammen.
Mit der Camerata Sinfonica Austria brachte er neben zahlreichen Konzerten auch Opern- und Operettenproduktionen wie Die lustige Witwe (2021), Im weißen Rößl (2022), Hänsel und Gretel (2024) und Die Csárdásfürstin (2025) auf die Bühne. Mit dem Klagenfurter Ensemble leitete Mori die Uraufführungen zweier Opern des amerikanischen Komponisten Erling Wold:
YKCYC (2012) und Daphnes Garten (2023).
Neben seiner dirigentischen Tätigkeit ist Mori auch als Pianist aktiv. Er ist Mitglied des international anerkannten Tangoensembles Piazzolleky Quintett, das seit fast zwanzig Jahren den Tango neu interpretiert, ein umfangreiches Repertoire pflegt und drei CDs sowie eine Vinylplatte veröffentlicht hat.
Seit 2022 lehrt er Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er ab 2025 die Position eines Senior Lecturers übernimmt.
