Kategorienarchiv: Eigenproduktion

Nietzsche oder Das deutsche Elend

von Alexander Widner

Premiere: 5. Mai 2017
weiters: 6., 8., 9., 16., 17., 18., 19., 20. Mai 2017
jeweils 20.00

Mit: Klaudia Reichenbacher, Margot Ganser Skofic, Nadine Zeintl, Rüdiger Hentzschel, Gerhard Lehner

Kreuzfidel auf dem Divan im Hause seiner Schwester und Mutter, mimt der Philosoph Friedrich Nietzsche dem Anschein nach nur den Kranken und erduldet die Bevormundung, um selig abgeschirmt von der Welt und allein mit sich und dem stummen Zuhörer Peter Gast, den Träumen einer letzten Italienreise mit Lou Salome ungestört nachhängen und schreiben zu können. – Wie weit seine Simulation tatsächlich geht, bleibt offen.

Friedrich_Nietzsche bearbeitet

Seine exorbitanten Redeschwälle schweben unablässig zwischen Wahnsinnsarie und hellster Weltsicht.… weiterlesen ...

Aus

Ein Stück für Peter Raab

von Alois Hotschnig

 

Uraufführung: 15. November 2016  20.00

25. und 26. Nov., 16. und 17. Dez. 2016  20.00

 

18., 20., 21. Jänner 2017  20.00

 

3., 4. Februar 2017  20.00 – wegen nicht abebbender Nachfrage

Peter Raab arbeitet sich in seiner Rolle als Sohn eines mit archaischen männlichen Selbstbildern behafteten Vaters in eine Sprache hinein, die ihn genauso in schmerzhafte Gewissheiten zwingt wie ohnmächtig vor sich hertreibt. Gerhard Lehner funktioniert die Bassklarinette zur Erzählung eines kaum bewertbaren, psychischen Untergrunds um. Und Peter Wagner inszeniert in der bewusst karg gehaltenen Bühne.

Spiel: Peter Raab
Musik: Gerhard Lehner
Inszenierung: Peter Wagner

Kritik Aus  Kleine Zeitung17. 11

Trailer

Aus_Presse 4_Peter Wagner

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