Den Wind kann man nicht aufhalten

ein szenisches Musikprojekt über Mercedes Sosa

24., 25. Februar 2017  20.00

Idee, Inszenierung, Ausstattung: Klaudia Reichenbacher
Musikarrangements: David Dahoruch

Gitarre: David Dahoruch
Saxophon: Martin Birnstingl
Percussion: Hicham Belfahem
Gesang: Ariana Fernandez Franchy
Rezitation,Gesang, Spiel: Klaudia Reichenbacher

Mercedes Sosa, (geb. in Tucuman, Argentinien) die Stimme Lateinamerikas, ließ sich nicht aufhalten. Sie erhob Ihre Stimme auch und gerade in Zeiten der Militärjunta in Argentinien, was Ihr Auftrittsverbot und Ausweisung eintrug. In den 1980er Jahren konnte sie aus dem Exil als verehrte „Pacha Mama” wieder heimkehren.

Ihre Lieder sind an die Welt gerichtet. Sie sang für Freiheit und Frieden und die Würde der Menschen, für Heimat, die man verlieren kann und Welt, die es zu gewinnen gilt.
Poetische, politische Texte, verfasst von lateinamerikanischen Lyrikern.

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In Zusammenarbeit mit der aus Las Palmas de Gran Canaria stammenden Sängerin und Dolmetscherin Ariana Fernandez Franchy und dem spanischen Komponisten und Musiker David Dahoruch, beide zurzeit in Graz lebend, entstand ein musikalisches Epos in spanischer und deutscher Sprache über diese große Sängerin, deren Anliegen auch jetzt gerade Gültigkeit haben.

Eine Produktion des Theater Kaendace

 

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Fragments – Finissage

die über den Winter beim klagenfurter ensemble im theaterHALLE 11 gelaufene Ausstellung des in Schweden lebenden Kärntner Künstlers Laurent Mekul endet:

25. Februar 2017 um 19.00

Die in Stockholm entstandenen Fotografien zeigen Eis-Fragmente, welche sich festgefroren zu einem mosaikartigen Bild formieren. Die hellen Eisstückchen bilden ein abstraktes Ganzes und lassen bei genauer Betrachtung ein Spiel zwischen grafischer Perfektion und Realität entstehen.

Der Künstler reist für seine Anwesenheit bei der Finissage von Stockholm nach Klagenfurt!

Ice

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Kudlich – eine anachronistische Puppenschlacht

Erster Preis der Theaterallianz

von Thomas Köck

 

11., 12., 14. März 2017  20.00

Regie: Marco Štorman
Bühne & Kostüme: Jil Bertermann
Musik: Gordian Gleiss
Dramaturgie: Tobias Schuster

mit: Nicolaas van Diepen, Peter Elter, Max Gindorff, Katharina Haudum, Lisa-Maria Sexl

Die Uraufführung wurde vom Schauspielhaus Wien produziert und gastiert bei der Tour durch Österreich als erstes beim klagenfurter ensemble im theaterHALLE 11

Foto: Matthias Heschl

Foto: Matthias Heschl

Wien im März 1848 – die drei Jahrzehnte seit dem Wiener Kongress haben eine bleierne Restaurationszeit gebracht, der Feudalismus besteht weiter, die Hoffnungen auf Demokratie und Freiheit haben sich nicht erfüllt. Doch unter der Oberfläche der Ständegesellschaft gärt es und Umbrüche beginnen sich anzudeuten. Einer der Protagonisten der Rebellion: Hans Kudlich. Obwohl bei einer Demonstration durch ein Attentat lebensgefährlich verwundet, lässt sich der Sohn einer Bauernfamilie von seinem Kampf für die Freiheit nicht abbringen. Er zieht mit 25 Jahren als jüngstes Mitglied in den österreichischen Reichstag ein. Im Juni 1848 legt er dort den Gesetzentwurf zur Aufhebung der Leibeigenschaft vor und geht dadurch als Bauernbefreier in die Geschichte ein. Kaum ist die Freiheit von den Feudalherren erkämpft, stellt sich allerdings die Frage nach der Zukunft: Die Bauern brauchen nun Kredite für eigene Höfe und so führt ihre Befreiung in die Abhängigkeit von der neugegründeten Raiffeisenbank. Ihre Freiheit, ein vergiftetes Geschenk? Aus Leibeigenen werden plötzlich Agrar-Ökonomen – das Unternehmertum mit allen verbundenen Chancen und Risiken ersetzt die sichere Unfreiheit des Feudalismus.

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Acousmatic dancefloor

Cornelia Scheuer: Choreografie/Tanz
Dieter Kaufmann: Musik
Ulrich Kaufmann: Video
Karl-Heinz Ströhle: Bühnenobjekte
Stückentwicklung: Cornelia Scheuer, Ulrich Kaufmann

11., 12. April 2017  20.00

In den Kompositionen „Herbstpathetique/La Mer/Adagio Herbst 2001″ von Dieter Kaufmann setzt sich Cornelia Scheuer der Wucht der Klänge aus, reibt sich an ihnen, lässt sich von ihnen treiben, geht in ihnen unter, kooperiert und revoltiert.

Eine enge Beziehung mit Höhen und Tiefen.

Foto: Milan Piko

Foto: Milan Piko

„…die Uraufführung war ein leuchtendes Gesamtkunstwerk eines besonderen Künstlerkollektivs. Scharfer Sound, zarter Tanz. Die charismatische Tänzerin Cornelia Scheuer aus Wien zeigte mit starken Armen an ihrem zarten, geschmeidigen Körper, dass gelähmte Beine kein Hindernis sind für beeindruckende Bewegungsbilder – vielleicht
ihre bisher stärkste Performance überhaupt. Nach dem Konzept von Filmemacher Ulrich Kaufmann zog sie auf dem weißen Tanzboden ihre Kreise, lotete Grenzen aus. So dehnte sie sich etwa rhythmisch in einem verformbaren Metallring des bildenden Künstlers Karl-Heinz Ströhle aus Vorarlberg – eine Aktion, die Ulrich Kaufmann als live bearbeitetes Schwarzweiß-Video an die Bühnenhinterwand spiegelte: eine geniale, hochästhetische Verfremdung des Geschehens am Boden…”
Andrea Hein, 12. Dezember 2015, tanz.at

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