Aus

Ein Stück für Peter Raab

von Alois Hotschnig

 

Uraufführung: 15. November 2016  20.00

25. und 26. Nov., 16. und 17. Dez. 2016  20.00

 

18., 20., 21. Jänner 2017  20.00

Peter Raab arbeitet sich in seiner Rolle als Sohn eines mit archaischen männlichen Selbstbildern behafteten Vaters in eine Sprache hinein, die ihn genauso in schmerzhafte Gewissheiten zwingt wie ohnmächtig vor sich hertreibt. Gerhard Lehner funktioniert die Bassklarinette zur Erzählung eines kaum bewertbaren, psychischen Untergrunds um. Und Peter Wagner inszeniert in der bewusst karg gehaltenen Bühne.

Spiel: Peter Raab
Musik: Gerhard Lehner
Inszenierung: Peter Wagner

Kritik Aus  Kleine Zeitung17. 11

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Acousmatic dancefloor

Cornelia Scheuer: Choreografie/Tanz
Dieter Kaufmann: Musik
Ulrich Kaufmann: Video
Karl-Heinz Ströhle: Bühnenobjekte
Stückentwicklung: Cornelia Scheuer, Ulrich Kaufmann

27., 28. Jänner 2017  20.00

In den Kompositionen „Herbstpathetique/La Mer/Adagio Herbst 2001″ von Dieter Kaufmann setzt sich Cornelia Scheuer der Wucht der Klänge aus, reibt sich an ihnen, lässt sich von ihnen treiben, geht in ihnen unter, kooperiert und revoltiert.

Eine enge Beziehung mit Höhen und Tiefen.

Foto: Milan Piko

Foto: Milan Piko

„…die Uraufführung war ein leuchtendes Gesamtkunstwerk eines besonderen Künstlerkollektivs. Scharfer Sound, zarter Tanz. Die charismatische Tänzerin Cornelia Scheuer aus Wien zeigte mit starken Armen an ihrem zarten, geschmeidigen Körper, dass gelähmte Beine kein Hindernis sind für beeindruckende Bewegungsbilder – vielleicht
ihre bisher stärkste Performance überhaupt. Nach dem Konzept von Filmemacher Ulrich Kaufmann zog sie auf dem weißen Tanzboden ihre Kreise, lotete Grenzen aus. So dehnte sie sich etwa rhythmisch in einem verformbaren Metallring des bildenden Künstlers Karl-Heinz Ströhle aus Vorarlberg – eine Aktion, die Ulrich Kaufmann als live bearbeitetes Schwarzweiß-Video an die Bühnenhinterwand spiegelte: eine geniale, hochästhetische Verfremdung des Geschehens am Boden…”
Andrea Hein, 12. Dezember 2015, tanz.at

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Da TAJFL mit den drei goldenen Haaren

J. & W. GRIMM | F. K. WÆCHTER

da TAJFL s tremi zlatimi lasmi / mit den drei goldenen Haaren

1., 2. Februar 2017 19.00

Regie: MARJAN ŠTIKAR

Mehrsprachiges Theaterstück für Jung und Alt

Gastspiel des teatr zora

teatr ZORA: Lorena Baumgartner · Marta & Zala Filipič · Johanna Fugger · Samira Hedenik · Lara & Lili Kircher · Katinka & Nikolaj & Semjon Kofler · Mira Kofler · Malin Koren · David & Lucija & Terezija Kravcar · Leon & Levi Lambauer · Antonija Paul · Ema Pirker-Frühauf · Janoš Pušnik · Niko Schlapper · Magdalena Sereinig · Andrea Sticker · Ilja Sticker · Daniel & Luka & Mirjam Sticker · Lisa Walluschnig

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F. K. Wæchter (1937–2005), deutscher Zeichner, Karikaturist, Cartoonist und Autor von Kinderbüchern und Theaterstücken, hat nach der Vorlage des Grimm’schen Märchens eine aufmüpfige Fabel geschaffen über einen, der sich vom Unglück nicht den Spaß am Leben verderben lässt und die sich der dem (Volks-)Theater eigenen lebensbejahenden Krawalllust bedient, um den Jungen nahezubringen und den Alten in Erinnerung zu rufen, dass man sich auch vor dem Teufel, in welcher Form er auch erscheinen möge, nicht Angst machen lassen darf.

Übersetzung, Bühne & Regie: MARJAN ŠTIKAR
Regie- & Produktionsassistentin: Alina Zeichen
Lektor: Jaka Novak
Lieder: Maks Dachskobler
Musik: Jozej Stikar
Kostüm: Zalika Steiner
Maske: Bernadka Hribernig
Visuals: Rudi Melcher
Licht & Tontechnik: Kristijan Rehsmann, Marko Sitter, Izidor Sticker

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Messer Gabel Schere Licht

Tanzstück mit Musik und Gesang von kollektiv kunststoff

5. Februar 2016 16.00
6. Februar 2016 9.30

Dauer: 45 Min.
Alter: 3 – 6 Jahre
Mit Zwei, Drei, Vier, Fünf – ein Leben im Augenblick.
Spontan und Impulsiv.

Foto: Bernhard Wolf

Foto: Bernhard Wolf

Die Blumenerde auf dem Wohnzimmerteppich verteilen? Nein!
Wackelige Möbelstücke erklimmen? Nein!
Nach diesen spitzen Gegenständen greifen? Nein!
Aus der Perspektive der Kleinen ist es kurios, wenn die natürlichsten Tätigkeiten auf der Welt spitze Schreie und Zur-Hilfe-Hüpfen der Großen auslösen und wann nicht.
Wo ist ihr Spielraum? Das wird geprüft, verhandelt und entschieden…

Eintritt: 5,- Euro pro Nase

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HERE AND NOW

10., 11. Februar 2017  20.00

Tanztheater von Andrea K. Schlehwein/Netzwerk AKS

“Ein rundweg gelungenes, 90 Minuten lang packendes, überbordendes Tanz-Geschehen, getanztes Bild des Jetzt; oder „neudeutsch”: ein getanzter Screen-Shot (eines Stückchens) unserer Welt, poetisch beunruhigend.”
Eveline Koberg, tanz.at

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit?
Zusammenhänge lösen sich auf, moralische Werte verschieben sich, alles fällt auseinander und irgendwann bleibt kein Stein mehr auf dem anderen. Und dennoch bleibt das Leben ein Geschenk. In HERE AND NOW halten wir uns einen Spiegel vor. Was dabei herauskommt ist eine lapidare Groteske, ein dynamischer Overload, ein Sturz ins Chaos, ein Tanz auf dem Vulkan; Carpe Diem trifft auf Memento Mori.

Foto: Roman Zotter

Foto: Roman Zotter

Netzwerk AKS

 

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Den Wind kann man nicht aufhalten

ein szenisches Musikprojekt über Mercedes Sosa

24., 25. Februar 2017  20.00

Idee, Inszenierung, Ausstattung: Klaudia Reichenbacher
Musikarrangements: David Dahoruch

Gitarre: David Dahoruch
Saxophon: Martin Birnstingl
Percussion: Hicham Belfahem
Gesang: Ariana Fernandez Franchy
Rezitation,Gesang, Spiel: Klaudia Reichenbacher

Mercedes Sosa, (geb. in Tucuman, Argentinien) die Stimme Lateinamerikas, ließ sich nicht aufhalten. Sie erhob Ihre Stimme auch und gerade in Zeiten der Militärjunta in Argentinien, was Ihr Auftrittsverbot und Ausweisung eintrug. In den 1980er Jahren konnte sie aus dem Exil als verehrte „Pacha Mama” wieder heimkehren.

Ihre Lieder sind an die Welt gerichtet. Sie sang für Freiheit und Frieden und die Würde der Menschen, für Heimat, die man verlieren kann und Welt, die es zu gewinnen gilt.
Poetische, politische Texte, verfasst von lateinamerikanischen Lyrikern.

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In Zusammenarbeit mit der aus Las Palmas de Gran Canaria stammenden Sängerin und Dolmetscherin Ariana Fernandez Franchy und dem spanischen Komponisten und Musiker David Dahoruch, beide zurzeit in Graz lebend, entstand ein musikalisches Epos in spanischer und deutscher Sprache über diese große Sängerin, deren Anliegen auch jetzt gerade Gültigkeit haben.

Eine Produktion des Theater Kaendace

 

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Kudlich – eine anachronistische Puppenschlacht

Erster Preis der Theaterallianz

von Thomas Köck

 

11., 12., 14. März 2017  20.00

Regie: Marco Štorman
Bühne & Kostüme: Jil Bertermann
Musik: Gordian Gleiss
Dramaturgie: Tobias Schuster

mit: Nicolaas van Diepen, Peter Elter, Max Gindorff, Katharina Haudum, Lisa-Maria Sexl

Die Uraufführung wurde vom Schauspielhaus Wien produziert und gastiert bei der Tour durch Österreich als erstes beim klagenfurter ensemble im theaterHALLE 11

Foto: Matthias Heschl

Foto: Matthias Heschl

Wien im März 1848 – die drei Jahrzehnte seit dem Wiener Kongress haben eine bleierne Restaurationszeit gebracht, der Feudalismus besteht weiter, die Hoffnungen auf Demokratie und Freiheit haben sich nicht erfüllt. Doch unter der Oberfläche der Ständegesellschaft gärt es und Umbrüche beginnen sich anzudeuten. Einer der Protagonisten der Rebellion: Hans Kudlich. Obwohl bei einer Demonstration durch ein Attentat lebensgefährlich verwundet, lässt sich der Sohn einer Bauernfamilie von seinem Kampf für die Freiheit nicht abbringen. Er zieht mit 25 Jahren als jüngstes Mitglied in den österreichischen Reichstag ein. Im Juni 1848 legt er dort den Gesetzentwurf zur Aufhebung der Leibeigenschaft vor und geht dadurch als Bauernbefreier in die Geschichte ein. Kaum ist die Freiheit von den Feudalherren erkämpft, stellt sich allerdings die Frage nach der Zukunft: Die Bauern brauchen nun Kredite für eigene Höfe und so führt ihre Befreiung in die Abhängigkeit von der neugegründeten Raiffeisenbank. Ihre Freiheit, ein vergiftetes Geschenk? Aus Leibeigenen werden plötzlich Agrar-Ökonomen – das Unternehmertum mit allen verbundenen Chancen und Risiken ersetzt die sichere Unfreiheit des Feudalismus.

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