Gastspiel: Zweig.Schach.Novelle

Zweig.Schach.Novelle

nach Stefan Zweig in der Bühnenfassung von Peter H. Ebner. Für Menschen ab 15 Jahren.

Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Kärnten

Eine Materialmappe steht unter www.waltzwerk.at zum Downloaden bereit.

Aufführungstermine:

3.2.2020 20 Uhr
4.2.2020 10:30 Uhr
5.2.2020 10:30 Uhr und 20 Uhr
6.2.2020 10:30 Uhr und 20 Uhr
7.2.2020 10:30 Uhr und 20 Uhr
8.2.2020 20 Uhr

Preise:
22 / 15 €
Schulgruppen: 8 €
Ö1-Club: 18 €

Kartenreservierung unter +43 676 57 44 833 oder karten@waltzwerk.at

Weitere Informationen: http://waltzwerk.at/

Foto: Lea Friessner

Regie Peter H. Ebner
Schauspiel Maximilian Achatz
Bühnenfassung und Regie Peter H. Ebner
Bühne Sascha Mikel
Regieassistenz Karin Prucha

Zweig.Schach.Novelle

Weiß. Extreme Seiten. Schwarz. a2-a3. Nichts. Alles. Warten.
Route. Schachzug. Schließen. Gewissen. Sozialschmarotzer.
Bildungshochmut. Zaun. Hotelzimmer. Dusche. Irrtum. Gas.
Lügenpresse. Zweig. Stefan. Autor. Rochade. Volksverräter.
Menschenwürde. Exilant. Exitus. Schachnovelle. Freibauer.
Abschiebeindustrie. Bauernopfer. Gestapo. Nichts. Treue.
Kopfgeld. Ebner. Peter. H. Bühnenfassung. Regie. Facebook.
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Identität. f2-f3. Achatz. Maximilian. Schauspiel. Geständnis.
Endspiel. Transport. Warten. Twitter. Bewusstseinsspaltung.
Heimat. Facebook. Radikalisierung. Lg6xSh7. Judenfrage.
Prucha. Karin. Assistenz. Dichtmachen. Balkan. Ertrunken.
Pech. Allein. Nationalsozialismus. Gutmensch. Ehre. Slawe.
Migration. Dc6-c7+. Böse. Gut. Sascha. Mikel. Bühne. Stille.
Einmarsch. Traumata. Exilant. Schachautomat. Abschaum.
Angriff. Dr. Badenfeld. Hashtag. KZ. Zug. Sizilianisch. Buenos.
Aires. Eröffnung. Faschismus. 88. Warten. Reisepass. Mauer.
Opfer. T1xLg4. Suizid. Remis. Czentovic. Trauma. Einäschern.
Wirtschaftsflüchtling. Weltmeister. Wahn. Parasit. Warten.
System. Nichts. Alternative. Fakten. Front. Menschen. Recht.
Likes. Entsorgen. Brasilien. Conte di Savoia. Verhör. Veronal.
Gestern. Heute. Matt.

Foto: Lea Friessner

Stefan Zweig: Schachnovelle

Stefan Zweig schrieb die Schachnovelle zwischen 1938 und 1942 im brasilianischen Exil. Die
Erstausgabe erschien am 7. Dezember 1942 in Buenos Aires in einer limitierten Auflage von
300 Exemplaren. In Europa wurde das Werk im Dezember 1943 im Stockholmer Exilverlag
von Gottfried Bermann-Fischer verlegt. 1944 erschien in New York die erste Übersetzung ins
Englische. Mittlerweile wurde die Novelle in mehr als 60 Sprachen übersetzt.
Am 21. Februar 1942 brachte Zweig in Petropolis in seinem brasilianischen Exil drei Typoskripte der Schachnovelle zur Post. Sie waren für zwei Verleger und einen Übersetzer bestimmt. Am nächsten Tag nahm er sich gemeinsam mit seiner Frau Lotte in seinem Wohnort
Petropolis das Leben.
In seinem zweifellos bekanntesten Werk stellt der Autor die bürgerliche Humanität der Brutalität eines faschistischen Systems gegenüber. Die Vergleichbarkeit der Schicksale von Stefan Zweig selbst und Dr. B., der Hauptfigur der Novelle, lässt darauf schließen, dass der Autor
in der Erzählung seine eigenen Erfahrungen zur Zeit des Nationalsozialismus verarbeitet hat.
Beide sind traditionelle Werte vertretende Österreicher, die aus politischen Gründen aus der
Heimat fliehen mussten.

Foto: Lea Friessner