Gastspiel: Rede an den kleinen Mann von Wilhelm Reich mit Prof. Gerhard Balluch

Rede an den kleinen Mann von Wilhelm Reich

mit Kammerschauspieler Prof. Gerhard Balluch

Regie Heinz Hartwig

Eine Arcadia-Produktion

Am 14. und 15. April 2020 um 20 Uhr in der TheaterHALLE 11

Ticketreservierung unter 0463 310300

Gerhard Balluch Foto: Lupi Spuma

 

ZUM STÜCK
Die „Rede an den kleinen Mann“ ist weniger Wilhelm Reichs persönliche Abrechnung mit seinen Lebensumständen, sie ist vielmehr ein zeitlos-aktuelles Portrait des Durchschnittsmenschen mit all seinen Schwächen, Ängsten, versteckten und offen zur Schau getragenen Aggressionen. Mit schonungsloser Härte zeigt Wilhelm Reich die im Laufe der Menschheitsgeschichte immer wiederkehrenden gleichen Abläufe von Macht-, Gewalt- und Unterdrückungsmechanismen. Reich beweist, dass die Menschheit aus der Geschichte lernen könnte, aber nicht lernen will. Und trotzdem stellt er – als erfahrender und wissender Mensch – das Prinzip Hoffnung an das Ende seines dramatischen Monologs, die Hoffnung nämlich, dass der Mensch, der kleine Mann, eines Tages noch etwas lernen wird. Mit einem Feuer-Atem aus Menschenliebe! Ein bewundernswertes Solo ist Gerhard Balluchs „Rede an den kleinen Mann“ von Wilhelm Reich.

 

ÜBER GERHARD BALLUCH

Kammerschauspieler, geboren in Wien

Ausbildung:
Realgymnasium, Universität – Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik (nicht abgeschlossen), Schauspielschule Krauss

Engagements:
Burgtheater Wien, Stadttheater Klagenfurt, Landestheater Salzburg, Schauspielhaus Graz

Als Gast (für jeweils einen Teil der Spielzeit):
Opernhaus Graz, Landestheater Innsbruck, Stadttheater Ingolstadt, Städtische Bühnen Bremen, Altes Schauspielhaus Stuttgart, Volkstheater Wien

Als Gast mit dem Ensemble des Grazer Schauspielhauses und Opernhauses:
Akademietheater Wien, Staatsoper Wien, Volksoper Wien, Nationaltheater Maribor, Nationaltheater Ljubljana, Teatro Stabile Trieste, Madach -Theater Budapest, Nationaltheater Belgrad, Stadttheater Gießen, Stadttheater Bern, Theater in Bozen und Meran, Theater der Stadt Heidelberg, Mühlheim an der Ruhr, Thalia Theater Hamburg, Theater der Körber-Stiftung Hamburg, Deutsches Theatertreffen in Prag, Nationaltheater Sofia, Theater in der Josefstadt Wien

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