Gastspiel: EIN NEUER MENSCH von und mit Hosea Ratschiller

EIN NEUER MENSCH 

von und mit Hosea Ratschiller

Gastspiel am klagenfurter ensemble

 

Zuhause ist Ordnung. Halbwegs. Ehrlich gesagt ist ziemlich Chaos. So geht es nicht weiter. Das weiß jedes Kind. Die Großen wissen es auch. Und reden sich raus. Am Besten geht das mit Humor. Da kommt der Ratschiller ins Spiel. Seine Spezialität ist das „Einetheatern“. Das ist Österreichisch und heißt, er steigert sich in Sachen hinein. Diesmal in seine eigene Wohnung. Dort war heute einiges los. Der Sex wurde erfunden und abgeschafft. Der Sozialstaat wurde erfunden und abgeschafft. Ein Brot wurde in einen Igel verwandelt. Und über all das wollen wir abends lachen. Dann können wir besser schlafen. So einfach ist das. Geht doch eh.

 

Ausgezeichnet mit dem Österreichischen Kabarettpreis 2020

 

VORSTELLUNGEN am 6. und 7. November 2020 / 20 Uhr

SPIELORT klagenfurter ensemble / theaterHALLE 11 / Messeplatz 1 / Klagenfurt

KARTENRESERVIERUNG unter +43 463 310 300 oder theater@klagenfurterensemble.at

 

REGIE Petra Dobetsberger

VON UND MIT Hosea Ratschiller

 

Hosea Ratschiller auf der Suche nach der neuen Normalität

 

ZUR INFORMATION Wir bitten um rechtzeitige Ticketreservierung unter +43 463 310 300 oder unter theater@klagenfurterensemble.at, da die Sitzplätze aufgrund der COVID-19-Maßnahmen limitiert sind.

 

PRESSESTIMMEN zu „Ein neuer Mensch“ (Auszug):

„>Ein neuer Mensch< ist ein Glücksfall. (…) Die Dichte aus Selbstbefragung und Weltanalyse erinnert an große Ein-Mann-Stücke der heimischen Kabarettgeschichte, Qualtingers „Herr Karl“ oder Haders „Im Keller“ und „Privat“. Ratschiller ist längst nicht mehr die mögliche Zukunft eines literarisch philosophisch geprägten Kabaretts zwischen privater Einsicht und kluger Globalbetrachtung: Ratschiller ist seine allerbeste Gegenwart.“ (Salzburger Nachrichten)

„(…) Wie Ratschiller das hinbekommt? Er nennt es Wienerisch „einitheatern“: sich hineinsteigern in scheinbare Nebensächlichkeiten, und das hat der multipel Begabte wirklich drauf. Früher wollte er lieber Pumuckl statt Meister Eder sein, immer zu den Außenseitern gehören – hat nicht geklappt: Heute ist er die Galionsfigur einer literarisch-philosophisch geprägten Kleinkunst und Paradebeispiel dafür, was für eine wunderbare Kunstform dieses Kabarett doch sein kann. Heißen Dank dafür!“ (Süddeutsche Zeitung)

„Ratschiller verpackt in seinem neuen Soloprogramm „Ein neuer Mensch“ Überlegungen über antiautoritäres Benehmen, Sozialstaatabbau, Klimawandel und Selbstzweifel in amüsante Familiengeschichten. (…) Es ist ein politisch brisantes Kleinbürger-Psychogramm.“ (Die Presse)

„So geht Gegenwartsdiagnose. Zum Abschluss schlüpft Ratschiller in diesem klugen Programm noch in die Rolle eines Grönlandhais. Der kann bis zu 400 Jahre alt werden und hat, theoretisch, von der Aufklärung bis zur Klimakrise den ganzen Menschheitswahnsinn mitbekommen. Senil dahinschwimmend, erkennt er nun nur noch eins: „Ah schau, das Eis ist auch nicht ewig.“ (Der Standard)