Vorläufig verschoben: Eigenproduktion: Hotel Mordschein von Werner Kofler

Hotel Mordschein von Werner Kofler
Uraufführung

Premiere: Mittwoch, 1. April 2020 um 20 Uhr
Weitere Aufführungstermine: 3., 4., 7., 8., 17., 18., 22., 23., 24. und 25. April 2020 um jeweils 20 Uhr

Mit: Rüdiger Hentzschel

Regie: Stefan Schweigert
Regieassistenz: Kerstin Haslauer
Bühne und Kostüm: Johanna Armstorfer
Musik: Giovanni Berg
Licht: Bernd Zadow

Ton: Konrad Überbacher

Inhalt:

„Wie das Messer in meine Hand geraten ist und warum, weiß ich nicht mehr. In den 5 Uhr Nachrichten ist es gemeldet worden.“
Blutverschmiert kommt er zu sich, ein Messer in seiner Hand. Was geschehen ist, weiß er nicht mehr – nur ein Indiz bringt ihn auf die Spur – ein Zettel, mit handschriftlicher Notiz: Hotel Mordschein. Um herauszufinden was geschehen ist, begibt sich Werner Kofler’s Figur auf einen Trip in die Vergangenheit, in dem sie sich plötzlich mit der eigenen Schuld konfrontieren muss.

Werner Kofler ©picture alliance / dpa

Über den Autor: Werner Kofler
Werner Kofler, geboren 1947 in Villach, gestorben 2011 in Wien. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Elias- Canetti-Stipendium 1987, dem Österreichischen Würdigungspreis für Literatur 1990 und dem Arno-Schmidt-Preis 1996/97. Zahlreiche Veröffentlichungen, darunter: Konkurrenz. Szenen aus dem Salzkammergut (1996), Aus der Wildnis (1998), Manker (1999), Ida H. (2000), Tanzcafé Treblinka (2001) und Kalte Herberge (2004). 2019 erschien eine von der Literarturkritik umjubelte Gesamtausgabe seiner Werke.

 

Stefan Schweigert

Über den Regisseur: Stefan Schweigert
Stefan Schweigert, geboren in Karlsruhe studierte Regie am Max Reinhardt Seminar bei Anna Maria Krassnig und Martin Kusej. Nach seinem Diplom im Jahr 2018 war er Teil der Weltbühne am Residenztheater München, wo er auch Santiago Sanguinettis Stück „Bakunin“ inszenierte. Anschließend war er ein Jahr fester Regieassistent am Residenztheater München. Er war Stipendiat des artblau Forum für darstellende Kunst und arbeitet als dramaturgischer Berater für die Produktionsfirma Ultima Vez.

 

Rüdiger Hentzschel © ke

Über den Schauspieler: Rüdiger Hentzschel
ist in Karlsruhe geboren und lebt seit seiner Schauspielausbildung, die er von 1984-88 am dortigen Max-Reinhardt-Seminar absolvierte, in seiner Wahlheimat Wien. Schauspielengagements führten ihn unter anderem an die Württembergische Landesbühne Esslingen sowie an viele Wiener Bühnen, von Volkstheater, Schauspielhaus und Theater in der Josefstadt bis hin zur Off-Bühne Gruppe 80. Seit 1995 arbeitet Rüdiger Hentzschel als Regisseur in Klagenfurt, Salzburg, Wien, Berlin, Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart, wo er 2017 für seine Inszenierung „Vater“ am Alten Schauspielhaus Stuttgart den 2. Inthega-Preis gewonnen hat. Dem Klagenfurter Publikum ist er als Schauspieler seit „Zicada“ und „Mein Reich ist in der Luft“ (Jonke-Collage) bekannt und hat äußerst erfolgreiche Produktionen als Regisseur beim „klagenfurter ensemble“ zu verbuchen, u.a. 2011 „Scheissentag“ – eine revuehafte Montage von Ernst-Jandl-Texten als Annäherung an seine Biografie über seine Texte und im Sommer 2012 „Was geht uns das an“ – eine Montage von Texten von Werner Kofler zu verdrängt-verschwiegenen Anteilen von Kärntnern Tätern am Holocaust. 2013 hatte seine hochgelobte Inszenierung von Thomas Bernhards „Die Macht der Gewohnheit“ beim klagenfurter ensemble Premiere. Des Weiteren folgten Inszenierungen wie „Absolution“ 2014, „Keine Gnade für Ed Slovik“ 2015, „Owe den Boch“ 2017. Zuletzt inszenierte er 2018 für das ke „Ubu“ von Alfred Jarry.

 

Johanna Armstorfer © Johanna Armstorfer

Über die Bühnenbildnerin und Kostümbildnerin: Johanna Armstorfer
Johanna Armstorfer wurde 1991 in Burghausen geboren. Sie besuchte die höhere Lehranstalt für Bekleidungstechnik in Hallein und schloss dort 2012 mit Abitur und einer Schneiderlehre ab. Sie nahm am Theaterjahr 2013/14 am Burgtheater teil. Die Ausbildung zur Schneiderin vertiefte sie an der Herbststrasse Wien in der Meisterklasse für historische Kostüme. Anschließend arbeitete sie als Kostümbildnerin am Burgtheater für das Stück: Familiengeschichten Belgrad. Im Juli 2018 entwarf sie das Kostümbild für Die Ur-Auffuhrung von „Bakunin“ Im Rahmen der Weltbühne am Residenztheater München.