Der 13. Gesang der Hölle – Innengesang

URAUFFÜHRUNG

Ein zweifach dramatisches Begängnis von Peter Wagner

Doppelstück als Paraphrase auf Dante Alighieri und eine Waldinstallation im Stadion

ABEND 2: DER 13. GESANG DER HÖLLE – INNENGESANG – klagenfurter ensemble
Stationendrama für sieben Suizidenten, Stadionlärm und Glasmusik

PREMIERE: Freitag, 4. Oktober 2019, 20:00 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Mittwoch, 9. Oktober 2019 20:00 Uhr
Donnerstag, 10. Oktober 2019 20:00 Uhr
Freitag,  11. Oktober 2019 20:00 Uhr
Sonntag, 13. Oktober 2019 20:00 Uhr
Dienstag, 15. Oktober 2019 20:00 Uhr
Mittwoch, 16. Oktober 2019 20:00 Uhr

Mit Markus Achatz, Michael Kristof-Kranzelbinder, Michael Kuglitsch, Gerhard Lehner, Roswitha Soukup, Petra Staduan, Nadine Zeintl

Musik Wiener Glasharmonika Duo Christa und Gerald Schönfeldinger (Außengesang und Innengesang) und
Eros Kadaver und sein Fürst (Georg Müllner-Fang, Rainer Paul, Eveline Rabold/ Außengesang)
www.glasharmonika.at

Ticketreservierung unter 0463 310 300 oder Ö-Ticket

Der Innengesang findet am klagenfurter ensemble in der TheaterHALLE 11 statt.

Kartenpreise: Normal: 20 €/ Ermäßigt: 15 €

Der „Innengesang“ findet sieben Mal am klagenfurter ensemble in der TheaterHALLE 11 statt. Dieser Text wurde von Peter Wagner nach einer metaphorischen Vorgabe von Dante Alighieri verfasst, nämlich dem titelgebenden 13. Gesang. In ihm sind die Seelen der Selbstmörder und Verschwender in Bäumen und Gestrüpp eingekerkert. Peter Wagner übersetzt die Gefangenschaft verzweifelter, aber auch hypertroph mit den Ressourcen ihrer selbst und der Gegenwart verfahrender Menschen, die auf diese oder jene Weise Selbstmord begehen oder begangen haben, in die Gegenwart und erzählt damit von der zunehmenden Entfremdung des modernen Menschen von seinen Wurzeln.

The “Inner Chant” will be performed seven times at the “klagenfurter ensemble” in theatre hall named TheaterHALLE11. Its text, composed by Peter Wagner, builds on Dante Alighieri’s metaphorical piece titled the 13thChant. Incarcerated within are the souls of suicidal people and squanderers of trees and scrubs. Peter Wagner brings the imprisonment of desperate people into the present, including those who are committing or have committed suicide in one way or another as well as those who treat their resources in a degenerative manner. As such, he tells the story of the modern human’s increasing alienation from its roots.

In seinen beiden Stücken „Der 13. Gesang der Hölle – Außengesang“ und „Der 13. Gesang der Hölle – Innengesang“ bedient Autor und Regisseur Peter Wagner das Theater einerseits auf zwei Ebenen, wie sie inszenatorisch und ästhetisch nicht unterschiedlicher sein könnten, andererseits aber auch als kommunizierende, einander bedingende Gefäße. Der Wald – konkret als paradoxe Waldinstallation von Klaus Littmann ins Wörthersee-Stadion Klagenfurt verfrachtet – agiert im Sinne des 13. Gesangs aus Dantes „Inferno“ als Metapher eines gewissen Aspekts der Conditio humana. Als am Theater beleuchtete Inszenierung, die aus seinem Inneren berichtet, erzählt er aber auch von der Entfremdung des modernen Menschen von seinen Wurzeln.

Eine Produktion des klagenfurter ensemble 2019
Leitung klagenfurter ensemble: Mag. Gerhard Lehner

Weitere Informationen zu Peter Wagner und „Der 13. Gesang der Hölle“:

http://www.peterwagner.at/topmenu/aktuell/

http://www.peterwagner.at/topmenu/arbeiten/werkliste-stuecke/der-13-gesang-der-hoelle-konzept/