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Einakter für Gitarre, Trompete, Viola und eine Tänzerin
10. März 2018
20.00 Uhr

©mandelbox

Instrumente mischen sich mit Elektronik. Körper erzählen Geschichten. Eine Welt aus Geräuschen und Klängen trifft auf eine Welt der Bewegungen.
Und immer stellen sich die selben Fragen: Wie bin ich? Wer sind die Anderen? Wo gehöre ich hin? Ein Stück über Identitäten und die Sinnsuche im Gegenüber.

©mandelbox

mandelbox wurde 2017 als zeitgenössisches Ensemble für Musik und Tanz in Wien gegründet.

Ziel der ausführenden Künstler:innen ist es, im Spannungsfeld zwischen Ästhetik und moralischer Anstalt eine neue Form der zeitgenössischen Kunst zu entwickeln. Der Weg dorthin führt zur Auseinandersetzung mit der Frage nach dem inneren Anspruch: Soll Kunst in einer entfesselten Welt für Rezipient:innen als sicherer Hafen und träumerischer Sehnsuchtsort fungieren, oder mittels Provokation die Polarisierung zum umfassenden Stilmittel, in dem sich die Widersprüche unserer Zeit bahnbrechen, erheben? Auf dieser Grundlage werden die Grundsätze des epischen Theaters und die Form des neuen Musiktheaters  zu einem Tanztheater verschmolzen, in dem Musik und Tanz gleichberechtigt und gemeinsam auf der Bühne interagieren.

Im Zentrum dieses Ansatzes steht die Suche nach einer künstlerischen Identität im 21. Jahrhundert, sowie die Notwendigkeit eine zeitgemäße gesellschaftliche Teilhabe von Kulturschaffenden zu fordern und zu etablieren.

Marko Arich, Thomas Liesinger und Laura Strobl experimentieren mit elektronischer Klangverfremdung und entwickeln ihre Kompositionen über gemeinsame Improvisation. Carmen Pratzner lotet in ihren Choreographien die Grenzen ihres Körpers aus, den sie dabei auch als klanggebendes Instrument einsetzt.

Carmen Pratzner Tanz
Laura Strobl Viola & Elektronik
Thomas Liesinger Trompete & Elektronik
Marko Arich Gitarre & Elektronik

mandelbox.org