the Sky above, the Mud below

Ein urbanes Solo Tanzstück
12. & 13. Jänner 2018, 20.00 Uhr

©hungry sharks

Die Hip-Hop Tänzerin Farah Deen erforscht in ihrer Performance individuelles technisches und improvisatorisches Neuland. Sie begibt sich in einen – für den urbanen Tanz eher unüblichen – theatralen Kontext und auf eine Reise durch die Spannungsfelder Religion und Frau-Sein. In ihrem einstündigen Solostück konfrontiert sie ein dominierendes Weltbild, welches den Mann als menschliche Norm definiert. Der vitruvianische Mensch: Was wäre, wenn Leonardo Da Vinci für seine Darstellung idealisierter Proportionen eine Frau gewählt hätte?

Farah Deen wuchs in Salzburg auf. Ihre Mutter ist gebürtige Kärntnerin, ihr Vater stammt aus dem muslimisch geprägten Sri Lanka. Die Prägung beider Kulturen, deren Vereinbarkeit sowie deren Zusammenstoß lebt und erlebt sie in ihrem engen sozialen Umfeld. Die Themenwahl, Herangehensweise und Entwicklung des Stücks beruhen auf autobiografischen Elementen der Solistin. Durch das Spektrum ihrer persönlichen Erfahrungen untersucht sie polarisierende gesellschaftliche Kategorien und beleuchtet deren Grenzverläufe und Grauzonen.

the Sky above, the Mud below präsentiert eine tänzerische Evolution, auf der Suche nach persönlicher Authentizität, die sich nicht vermessen lässt.

Tanz Farah Deen

Künstlerische Leitung Valentin Alfery

Künstlerische Assistenz Dagmar Dachauer

Musik Patrick Gutensohn

Bühnenbild Golnaz Bashiri

Kostüm Golnaz Bashiri, Hilde Unterrainer

Lichtdesign Jasper Diekamp

Produktion Dusana Baltic 

Gefördert von Stadt Klagenfurt, Land Kärnten, Stadt Salzburg, Land Salzburg, Stadt Wien