C’est la vie

Eine (musikalische Lese-) Revue
von Peter Turrini
mit Gerhard Lehner und Peter Raab

18., 19., 20. & 23. Jänner 2018
jeweils 20.00 Uhr

Meine erste Begegnung
mit dem Wunder der Liebe
ereignete sich in der Klagenfurter Vorstadt.

Ich saß
im Peterhofkino
und sah
„Die Rache der Pharaonen“.

Mein Knie
berührte das Knie
der Sitznachbarin
und geriet in Brand.

Der Brand
dehnte sich über mein Bein
über meinen Körper
über das Kino

über die Stadt
und über das Universum
aus.

Seither habe ich
viele großartige Filme gesehen
aber „Die Rache der Pharaonen“
bleibt der beste.

©Peter Wagner

Ich habe gedacht, dieses Schreien in mir wird zur
Ruhe kommen, wenn ich es auf die Bühne gebracht habe, aber das ist nicht der Fall, es schreit weiter.
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the Sky above, the Mud below

Ein urbanes Solo Tanzstück
12. & 13. Jänner 2018, 20.00 Uhr

©hungry sharks

Die Hip-Hop Tänzerin Farah Deen erforscht in ihrer Performance individuelles technisches und improvisatorisches Neuland. Sie begibt sich in einen – für den urbanen Tanz eher unüblichen – theatralen Kontext und auf eine Reise durch die Spannungsfelder Religion und Frau-Sein. In ihrem einstündigen Solostück konfrontiert sie ein dominierendes Weltbild, welches den Mann als menschliche Norm definiert. Der vitruvianische Mensch: Was wäre, wenn Leonardo Da Vinci für seine Darstellung idealisierter Proportionen eine Frau gewählt hätte?

Farah Deen wuchs in Salzburg auf. Ihre Mutter ist gebürtige Kärntnerin, ihr Vater stammt aus dem muslimisch geprägten Sri Lanka.… weiterlesen ...