Messer Gabel Schere Licht

Tanzstück mit Musik und Gesang von kollektiv kunststoff

5. Februar 2017 16.00
6. Februar 2017 9.00

Dauer: 45 Min.
Alter: 3 – 6 Jahre
Mit Zwei, Drei, Vier, Fünf – ein Leben im Augenblick.
Spontan und Impulsiv.

Foto: Bernhard Wolf
Foto: Bernhard Wolf

Die Blumenerde auf dem Wohnzimmerteppich verteilen? Nein!
Wackelige Möbelstücke erklimmen? Nein!
Nach diesen spitzen Gegenständen greifen? Nein!
Aus der Perspektive der Kleinen ist es kurios, wenn die natürlichsten Tätigkeiten auf der Welt spitze Schreie und Zur-Hilfe-Hüpfen der Großen auslösen und wann nicht.
Wo ist ihr Spielraum? Das wird geprüft, verhandelt und entschieden…

Eintritt: 5,- Euro pro Nase – Erwachsene: 7,-

Trailer

„Messer Gabel Schere Licht“ ist ein Tanzstück mit Musik und Gesang, dass kleine Geschichten rund um die Wörtchen „Nein“ und „Ja“ entstehen lässt. Die beiden Protagonistinnen stellen sich vor, zwei Freunde, die nicht immer dieselben Vorstellungen haben, aber dennoch gerne zusammen spielen. Die Begegnung zweier Menschen,

die in direkte Kommunikation mit dem jungen Publikum treten. Es wird geprüft, verhandelt und entschieden: Wie weit kann ich gehen? Was erlaube/verbiete ich meinem Gegenüber und umgekehrt? Welche Konsequenz führt die jeweilige Handlung mit sich?

Und warum überhaupt?

Heimlich, still und leise. Harmlos entfaltet sich das Spiel zu Beginn. Die beiden tauchen hinter zwei Tischen hervor und tauchen in die kunterbunte Bühnenwelt ein. Es wird gespielt, getanzt und gesungen. Behutsam wird von der Ordnung in das Chaos übergegangen.

Eine Menge an Material füllt im Laufe des Stückes den Raum mit welchen experimentiert und gestaltet wird. Ein Zirkuszelt aus Absperrbändern erhebt sich, der Boden wird zur Wand und verwandelt sich langsam zum Fingerfarben- gemälde, Seifenblasen blubbern aus dem Wassserkübel, ein Musiker, der mit einem Buttermesser Gitarre spielen kann, schneidet sich ein Loch und erscheint hinter einer Papierwand. In einer anderen Ecke ein Teddy Bär, der gemütlich alles zu beobachten vermag, nichts ahnend, denn plötzlich nimmt das Chaos überhand… War es doch ein bisschen zu viel? Zum Glück rechtzeitig erkannt und vielleicht auch davon gelernt.

Die kleine Welt des „Schabernack’s“ entsteht und entschwindet nach 45 Minuten.