Eigenproduktion

Aus

Ein Stück für Peter Raab

von Alois Hotschnig

 

Uraufführung: 15. November 2016  20.00

25. und 26. Nov., 16. und 17. Dez. 2016  20.00

 

18., 20., 21. Jänner 2017  20.00

 

3., 4. Februar 2017  20.00 – wegen nicht abebbender Nachfrage

Peter Raab arbeitet sich in seiner Rolle als Sohn eines mit archaischen männlichen Selbstbildern behafteten Vaters in eine Sprache hinein, die ihn genauso in schmerzhafte Gewissheiten zwingt wie ohnmächtig vor sich hertreibt. Gerhard Lehner funktioniert die Bassklarinette zur Erzählung eines kaum bewertbaren, psychischen Untergrunds um. Und Peter Wagner inszeniert in der bewusst karg gehaltenen Bühne.

Spiel: Peter Raab
Musik: Gerhard Lehner
Inszenierung: Peter Wagner

Kritik Aus  Kleine Zeitung17. 11

Trailer

Aus_Presse 4_Peter Wagner

zu Peter Wagner

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Eisbilder

ein theatrales Familienalbum aus Finnland

von Kristian Smeds

Premiere: 25. Oktober 2016  20.00

weiters: 28., 29. Oktober, 10., 12., 16., 17., 19. November 2016 jeweils 20.00

Sä voit koittaa juosta – Mutta Jumala rankaisee kuitenkin
Du kannst versuchen, weg zu laufen, aber Gott wird dich auf jeden Fall bestrafen.

Wenn sich der Nachbar dort auch nur einen Deut bessert, dann werde ich vielleicht auch nicht mehr an frostigen Morgen in sein Autoschloss pinkeln. Der finnische Humor – immer in Moll – hat gewissermaßen eine Überlebensfunktion. In einer Art Karnevalszug der Lemminge treiben der Finne und die Finnin ihrer höchstpersönlichen Apokalypse entgegen, ihrem einzig wirklich wichtigen Ereignis im Leben, dem Tod. Kristian Smeds, der finnische Theatersenkrechtstarter, setzt sich mit eben diesem finnischen Humor, der, wie wir wissen, auf existenzialistische Sturheit und Methodik vertraut, sich hinter dem Bollwerk einer nahezu unerlernbaren Singsprache verschanzt und auf die archaische Urkraft mantrischen Einsatzes erlesener Schimpfwörter setzt, mit dem Ende aller Dinge auseinander. Für die Beantwortung der Frage, ob und wann das Leben anfängt, aufzuhören, ist ein Blick in das erschreckend zugerichtete Familienalbum der EISBILDER, der österreichischen Erstaufführung durch das klagenfurter ensemble, unbedingt empfehlenswert.

Fotoshow von Günter Jagoutz

Kritik – Irina Lino – Kronenzeitung:

Kritik Irina Lino
Kritik Irina Lino

Eisbilder_Plakatsujet

Es spielen: Nadine Zeintl, Gabriela Zaucher, Oliver Vollmann, Gerhard Lehner

Nordfinnland, eine Familie und zehn Bilder aus dem Familienalbum: eine alleinerziehende Mutter, deren Überforderung sich durch bitteren Hass äußert; Väter ohne Familie; eine Tochter, die sich von ihrer Mutter befreien möchte,…
Kleine Bilder, die durch die klare und prägnante Sprache von Kristian Smeds in aller Ruhe lebhaft werden. Ein spannungsgeladenes Oszillieren zwischen Humor und peinigender Wahrheit ergibt sich vor allem durch die monologhafte Darstellung der einzelnen Bilder, die schließlich in einer Liebe endet, welche ebenso absolut wie zersetzend zutage tritt.

Finnen sprechen nur, wenn sie was zu sagen haben.

 Eisbilder_Presse 3

Fragments

Ice

Begleitend zur Produktion sind in den Räumen des theaterHALLE 11 Fotografien von Laurent Mekul zu sehen.
Die Ausstellung mit dem Titel Fragments entstand in Schweden und zeigt natürlich gewachsenes Eis in unterschiedlichsten Formen.

Midissage: 10. November 2016, 19.00

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